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23.04.09 16:14

Illuminati - Angels and Demons: Interview mit Pierfrancesco Favino

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Interview: Q: Was ist der größte Unterschied zwischen der Arbeit für einen Hollywood-Film und eine italienische Produktion?

Pierfrancesco: Es gibt zwei große Unterschiede, die durch die finanziellen Möglichkeiten entstehen. Bei einer teuren italienischen Produktion arbeitest du mit 150 Leuten, wenn es 200 sind, gleicht das einem Wunder. Bei einem amerikanischen Film sprechen wir von 1000 Leuten. Du kannst eine italienische Crew immer überblicken, aber an einem amerikanischen Set schüttelst du bis zum letzten Tag Hände, selbst wenn die Dreharbeiten sechs Monate dauern. Und man könnte 20 italienische Filme mit dem Geld machen, das für einen amerikanischen Film ausgegeben wird.

Q: Haben Sie das Drehen und die Erfahrungen am Set genossen?

Pierfrancesco: Ja, das habe ich, sehr sogar. Ich hatte die Möglichkeit, jeden einzelnen Tag mit Tom Hanks zu drehen, das ist etwas, was ich schon immer wollte. Es war unglaublich, Teil dieses Teams zu sein. Ron Howard wird 24 Stunden am Tag gefordert, und trotzdem nimmt er sich die Zeit mit dir zu quatschen und fragt dich: „Wie geht es dir? Und deiner Familie?“ Am Set waren also zwei unglaubliche Männer, und ich sage das nicht, weil ich es muss. Ich konnte dort nicht nur schauspielerische, sondern auch menschliche Erfahrung sammeln. Sie sind einfach unglaublich. Sie wissen einfach, was es für ein Privileg ist, diesen Job jeden Tag zu machen. Sie sind große Vorbilder für mich.


Q: Was glauben Sie ist das Besondere an Ron Howards Regiearbeit?

Pierfrancesco: Er hat nie, einfach nie die Schauspieler entmutigt, er hat immer mit ihnen zusammengearbeitet. Er würde niemals zu dir kommen und sagen: „Du weißt, dass das schrecklich war?!“ oder „So funktioniert das nicht.“ Du merkst, dass er ein Schauspieler ist. Er weiß, was es bedeutet vor der Kamera zu stehen, zunächst einmal als Mensch und dann als Schauspieler. Er findet immer einen Weg dir zu erklären, was er möchte und weiß, wie er dich dazu bringen kann, ohne Druck auszuüben. Jeder möchte mit ihm zusammenarbeiten, nicht nur Schauspieler, er sorgt für eine gute Atmosphäre am Set. Er hat keine besonderen Tricks, er hat einfach eine tolle Art im Umgang mit dem Team. Jeder fühlt sich willkommen und als Teil des Projektes.

Q: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Pierfrancesco: Um ehrlich zu sein, ich habe nie geglaubt, einmal eine solche Erfahrung machen zu können. Als es also tatsächlich passierte, habe ich es als Streich des Schicksals empfunden und gleichzeitig als ein Geschenk. Ich denke nicht: „Was kann ich machen, um in mehr amerikanischen Filmen mitzuspielen?“ Ich bin sehr gefestigt und etabliert hier in Italien. Ich mag mein eigenes Kino und ich weiß, dass ich in dieses Land und in diese Kultur gehöre. Als nächstes spiele ich in zwei italienischen Filmen mit, aber falls etwas anderes passiert… ich weiß nicht. Ich habe Spaß, das ist großartig.


Autor: Felix "Flex" Dencker


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Das Flimplakat zu Illuminati - Angels and Demons

Illuminati - Angels and Demons

Thriller USA, 2009

Kinostart: 13.05.2009


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