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12.12.01 02:45

Das Ende des Standbildes - Futurismus im Film

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Artikel: Das Problem an Kritik ist, wie einfach sie einem oft fällt, wenn die Mängel so offensichtlich sind.
Es hat nichts besonderes oder erwähnenswertes, sich über die Eigenarten und Charaktermerkmale, die Schwächen und auch die nicht zu leugnenden Stärken des Popcorn-Kinos auszulassen. Genauso wenig ruhmreich ist die Feststellung, dass es in der "Dekade der Remakes" (ein Ausdruck der nicht nur auf die Filmwelt zutrifft) an wirklich kreativen, unorthodoxen Filmen mangelt.
Ohne sonderlich überzeugenden Enthusiasmus werden alten Schinken, die ihre Daseinsberechtigung schwer erkämpft und eigentlich noch heute verdient hätten, neue Einbände verpasst, und während der Lektor achtlos Seiten herausreisst, bleiben Spannung und Verständniss, sehr oft sogar die Message auf der Strecke.
Nur selten finden gute Remakes ihren Weg auf die Leinwände, und die heroischen Versuche der anderen Seite, jenseits der großen Budgets zu experimentieren, und gleichermassen frische wie anspruchsvolle Ideen zu entwickeln, enden viel zu oft in blassen VHS-Releases oder schlecht besuchten Programmkinovorstellungen, lange nach eigentlichem Release-Datum. Was zurückbleibt, ist eine Saat, die auf einem viel zu kleinen Teil des Feldes gesäht wird, und der Dünger der Werbung hat seine Nährstoffe schon längst an andere Sprösslinge abgegeben.

Soviel zum Status Quo. Doch was kann man ändern? Was muss man tun, um wieder Kino zu schaffen, das Kino, über das schon Filme gemacht wurden? So heimelig auch manch heruntergekommenes Kleinkino sein mag, man wird es mir nicht übelnehmen, wenn ich gegen die These argumentiere, dass die Rettung des Kinos, bzw. dessen was es sein sollte, in der Nostalgie zu finden ist. Es kann nicht am Umfeld liegen, denn auch wenn das Umfeld das Publikum bestimmt, so wird es andersherum auch von diesem geformt.
Nein, die Rettung dessen, was wir als Filmkunst bezeichnen mögen, ist in der Zukunft des gesamten Filmes zu finden, und der Frage, ob extreme Mittel heilende oder zerstörerische Folgen haben würden.

Und schön drängt sich die Frage auf, um die es mir geht:
Gibt es eine Zukunft für den Film? Ist die Zukunft IM Film die Zukunft FÜR den Film?

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