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02.07.03 17:51

Katharine Hepburn: Ein Nachruf

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Artikel: Am Sonntag, den 29. Juni 2003 verstarb Katharine Hepburn, eine von Hollywoods letzten großen Leinwandikonen, im stolzen Alter von 96 Jahren.
"Ich habe ein ganz wundervolles Leben gehabt, ich hatte viel Glück und es hat Spaß gemacht", sagte die alte Dame vor wenigen Jahren in einem Interview.
Wenn am Abend des 1.Juli die Lichter am New Yorker Broadway ihr zu Ehren für eine Gedenkminute verlöschen, ist es an der Zeit, uns das Leben und die bemerkenswerte Karriere der Katharine Hepburn noch einmal in Erinnerung zu rufen.
Katharine Houghton Hepburn kam am 12.Mai 1907 zur Welt und wuchs gemeinsam mit ihrem älteren Bruder Tom und vier jüngeren Geschwistern im Bundesstaat Connecticut auf.
"Mutter und Vater waren perfekte Eltern", sagte sie einmal, "Sie zogen uns mit einem Gefühl der Freiheit auf. Es gab keine Vorschriften."
Der Vater, Thomas Hepburn, war Mediziner und legte vor allem auf die sportliche Erziehung seiner beiden ältesten Kinder Wert, weswegen Kate schon früh Golf, Tennis, Turnen, Kunstspringen und Schwimmen erlernte - und später auch in einigen Filmen zur Schau stellte.
Kates Mutter, Katharine Houghton, engagierte sich zunehmend politisch und setze sich vor allem für die Frauenrechtsbewegung ein. "Sie war sehr intellektuell. Merkwürdig, dass ihr das Schicksal ausgerechnet eine Filmkönigin zur Tochter gegeben hatte", sagte die Hepburn später in ihrer Autobiographie über die Mutter. Katharine wuchs recht frei auf, die emanzipatorischen Gedanken, mit denen sie schon früh in Berührung kam, prägten sie sehr.
Noch größeren Einfluss auf ihre Person hatte laut eigenen Angaben nur der tragische Tod ihres Bruders Tom, den sie als 14-Jährige eines Morgens erhängt in seinem Zimmer fand. Wie der Vater damals gegenüber einer Zeitung äußerte, hatte Tom vermutlich eine Theaterszene nachstellen wollten und war dabei tatsächlich zu Tode gekommen.
Dieses Ereignis veränderte ihr Leben, sie bekam fortan Privatunterricht und schaffte mit Mühe die Aufnahme im "Bryn Mawr-College", wo sie allerdings nicht wirklich glücklich war: "Ich fühlte mich isoliert. Ich hatte etwas erlebt, was den anderen Mädchen fremd war: eine Tragödie."

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