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06.05.02 03:07

Das erklärende Konstrukt

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Artikel:

Self-fullfilling-prophecies im Film



Die Faszination, die Filme auf uns Zuschauer ausüben, ist schon seit langem nicht mehr durch die Magie bewegter Bilder zu erklären. Heute faszinieren Geschichten, Darsteller, Musik und Effekte ebenso wie visuelle Spielereien in ihren vielfarbigen Facetten. Optik bleibt das A und O, doch ohne den Rest verkommt ein Film zum Blendwerk, das beeindrucken mag, aber letztendlich auf Dauer bedeutungslos ist.
Der Begriff "Die Welt des Films" benennt zwar die Maschinerie in und um Hollywood, die weiten und tiefen Wurzeln der Filmindustrie, doch könnte er ebenso für die Summe der aus den genannten Faktoren entstehenden Mikrokosmen stehen, die sich bei Betrachtung der Filme vor uns entfalten. Ist ein Mikrokosmos, der in diesem Fall mit dem Film an sich gleichzusetzen ist, gut gemacht, kann er in einem Ausmaß Faszination in uns erwecken, dass ihn in seiner Bedeutung fast dem wirklichen Leben gleichstellt. Soviel zur einleitenden Situationsanalyse.
Auf zur These.

Filme, deren Geschichten in einer in sich schlüssigen Welt spielen, einer Welt, deren Regeln sich mit denen unserer jeh nach Geschichte mehr oder minder decken, leiden aber oft unter einer Krankheit: Dem erklärenden Konstrukt. Was ich darunter verstehe, einige Beispiele und die Fragen, sowie mögliche Lösungen sollen nun nachfolgend aufgeführt werden.

Zur Erklärung, was das Konstrukt eigentlich ist, muss folgendes gesagt werden:
Viele Filme verwechseln Konsequenz, Logik und Glaubwürdigkeit mit Berechenbarkeit, Eingleisigkeit und Vorhersehbarkeit. Wir alle haben lernen müssen, dass das wirkliche Leben nicht immer für alles eine unmittelbar augenscheinliche Erklärung parat hat, dass nicht alles sofort begründet werden kann, und eine Überraschung per Definition nicht vorher angekündigt wird. Dann ist es nämlich keine mehr.
Warum tun es dann manche Filme, die sich doch am Leben orientieren? Warum wollen sie nichts dem interpretierenden Denken des Betrachters überlassen?

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