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28.09.08 16:40

Das Phantom der Oper

Seite 1

Kritik:
Technische Details:
Die technischen Daten findet Ihr auf der Übersichtsseite zur DVD.

Der Film:
Im Londoner Opernhaus soll ein neues Stück um Johanna von Orleans aufgeführt werden, doch die Produktion wird überschattet von merkwürdigen Vorkommnissen. Schließlich schmeißt die Hauptsängerin entnervt das Handtuch. Als Ersatz wird schnell die reizende junge Christine (Heather Sears) gefunden, die jedoch nach kurzer Zeit entführt wird - von einem merkwürdigen Mann mit Gesichtsmaske (Herbert Lom), der in der Kanalisation unter der Oper sein Dasein fristet. Harry (Edward de Souza), der sich in Christine verliebt hat, macht sich an die Nachforschungen.
Spätestens seit der Musical-Adaption durch Sir Andrew Lloyd Webber dürfte die Geschichte um den Ausgestoßenen, der sein entstelltes Antlitz hinter einer Maske verbirgt, einer breiten Masse bekannt geworden sein. Ihren Ursprung nahm die Horrormär in einem Roman von Gaston Leroux, der auch zuvor schon mehrfach verfilmt worden war, u.a. zweimal von den Universal Studios (1925 mit Lon Chaney sr. und 1943 mit Nelson Eddy in den Hauptrollen). Die britischen Hammer-Studios hatten sich seit den späten 50er Jahren daran gemacht, die Universal-Horrorklassiker neu zu verfilmen. Mit "Dracula" (1958; Christopher Lee erstmals in seiner Paraderolle), "Frankensteins Fluch" (1957; neben Lee auch wieder mit Peter Cushing) oder "Die Rache der Pharaonen" (1959) feierten sie damit große Erfolge. Auch Leroux’ Roman wurde von Hammer stimmungsvoll neu verfilmt.
Regisseur Terence Fisher blieb wie in seinen bekannten Vorgängern der Vorlage treu und kreierte einen gepflegten Gruselfilm. Die Opernszenen sind aufwändig gestaltet und auch musikalisch adäquat umgesetzt, die Spannung wird wirkungsvoll geschürt und trotzt billigen Effekthaschereien. Bis in die Nebenrollen sehr gut besetzt und für Genrefans auf jeden Fall empfehlenswert.

Die DVD:
Die Verpackung besteht aus einem Amaray-Case im Pappschuber. Die DVD selbst ist mit zwei großen Filmmotiven in Schwarz-Weiß verziert, der Pappschuber ist mit einem farbigen Posterentwurf versehen. Neben den Credits und den technischen Angaben zur DVD finden sich auf der Rückseite des Schubers noch eine kurze Inhaltsangabe, ein englischer Werbespruch und eine kurze historische Einordnung.
Nach einem kurzen Kopierschutzhinweis und einem ebenfalls nicht überspringbaren Verleihvorspann gelangt man in das aus der Hammer-Reihe bei Koch Media bekannte, gewohnt schlicht gestaltete Menü.

Das Bild:
Die Hammer-Remakes der schwarz-weißen Universal-Horrorfilme warben zu ihrer Entstehungszeit damit, die Monster erstmals in Farbe auf die Leinwand zu bringen. Dementsprechend satt und farbintensiv ist das Bild geraten, das auf der DVD angemessen, teilweise jedoch etwas zu dunkel wiedergegeben wird. Wie gut das digital restaurierte Bild tatsächlich ist, sieht man, wenn man im Vergleich dazu die hundsmiserable Qualität des Original-Kinotrailers zum Film betrachtet, der im Bonus-Material zu finden ist.

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dvd_info

Das Phantom der Oper

Horrorfilm

Zu kaufen ab: 08.08.2008

Ländercode: 2

Spielzeit: 86 Minuten

FSK: Ab 12 Jahren

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