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01.09.08 13:55

Die Boris Karloff & Bela Lugosi Edition

Seite 1

Kritik:
Technische Details:
Die technischen Daten findet Ihr auf der Übersichtsseite zur DVD.

Die Filme:
Bela Lugosi („Dracula“) und Boris Karloff („Frankenstein“) zählten in den 30er Jahren zu den zugkräftigsten Horror-Ikonen der Universal Studios, die in diesem Genre als Trendsetter galten. Seit dem Film „Die schwarze Katze“ (1934) wurden die legendären Darsteller des Vampir-Grafen und des aus Leichenteilen zusammengebauten Monsters auch wiederholt gemeinsam vor die Kamera geholt, um für doppelten Nervenkitzel zu sorgen.
Jener erste, sehr lose von einer Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe inspirierte Film dürfte hierbei nicht nur der bekannteste, sondern auch der sehenswerteste sein. Kriegsheimkehrer Lugosi verschlägt es dabei (mit einem jung verheirateten Ehepaar eher unfreiwillig im Schlepptau) auf den futuristischen Landsitz von Architekt Karloff. Er will sich dort für die Gräueltaten rächen, die Karloff vor 15 Jahren an ihm und seiner Familie begangen hatte. Das junge Ehepaar steht dabei etwas im Wege. Besonders herausragend ist neben den exzellenten Darstellerleistungen der Look des Films, der zwischen den Traditionen der Stummfilmzeit und ihrem Expressionismus und einer modernen Gruselatmosphäre pendelt.

Auch bei „Der Rabe“ (1935) stand Edgar Allan Poe in erster Linie als Namensgeber Pate, dem Grusler selbst dienen eher die in Poes Werk geschilderten, perfiden Foltermethoden als Inspirationsquelle für einen Mad-Scientist-Film. Stimmungsvoll inszeniert und voller Leidenschaft von den Genrestars verkörpert, kann sich der Fan dieser Unterhaltung hier durchaus vergnügen.

In „Tödliche Strahlen“ (1936) bewegt man sich vom gewohnten Terrain des Horrorfilms weg und erzählt mit dem Universal-Dreamteam eine sinister-düstre Story als Mischung aus Abenteuergeschichte und Science Fiction. In Afrika entdeckt Wissenschaftler Karloff ein neues, radioaktives Element, das ihn verstrahlt und daraufhin seine Psyche verändert. Er wird zum kaltblütigen Mörder. Tricktechnisch eher simpel, wenngleich auch heute noch von einer verschrobenen Faszination, liefert der Film gepflegte Gruselspannung.

„Der Henker von London“ (1939) ist der einzige Film, der nicht so recht in die Edition passen will. Zum einen ist Lugosi darin überhaupt nicht vertreten, zum anderen ist der teils spannende, teils zerdehnte Film am wenigsten in die Horrorsparte einzuordnen. Man hat sich hier der britischen Geschichte des 15. Jahrhunderts angenommen und neben den üblichen Kostümdrama-Elementen auch etwas Spuk und Folterszenen eingeflochten. Es geht um Erbfolgezwistigkeiten und den von Basil Rathbone („Sherlock Holmes“) mit Verve dargestellten Thronhäscher. Karloff gibt in einer eher kleineren Nebenrolle den gandenlosen Henker mit dem bezeichnenden Namen Mord, der ohne Gewissensbisse das Hackebeil schwingt.

„Schwarzer Freitag“ (1940) schließlich ist eine routinierte Mischung aus Gangsterfilm und Mad-Scientist-Streifen, bei dem Karloff an einem befreundeten Wissenschaftler eine Gehirntransplantation vornimmt, um dessen Leben zu retten. Das Gehirn gehörte jedoch vormals einem gesuchten Gangster, was bei dem kauzigen Professor zeitweise zu argen Gewissenskonflikten führt. Lugosi bekleidet als größter Gegner des Gehirnspenders eher eine Nebenrolle. Den Film reißt deswegen auch fast gänzlich Stanley Ridges an sich, der das Opfer von Karloffs Gehirntransplantation spielt. Die beiden widerstreitenden Seelen in seiner Brust legt Ridges sehr gegensätzlich an und wechselt zwischen ihnen erstaunlich flexibel.

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